| Zweiflankenwälzprüfung URM-WZ |
Die Zweiflankenwälzprüfung ist für Zahnräder eine schnelle und einfache Prüfmethode. Das Prüfverfahren ist direkt in der Fertigung einsetzbar. Es ermöglicht eine sofortige Beurteilung von Verzahnungen hinsichtlich der vorhandenen fertigungsbedingten Gesamtfehler.
Erweitert mit modernen Auswertungsmöglichkeiten wie PC, Hard- und Software, ist die Zweiflankenwälzprüfung ein effizientes Hilfsmittel zur raschen und problemlosen Steuerung der Qualität. Hier eine Auswahl typischer Werkstücke:
Messwerte und Auswertung:
Das Grundprinzip der Zweiflankenwälzprüfung beruht darauf, dass ein Lehrzahnrad (als nahezu fehlerloses Zahnrad) und ein Zahnrad (= Werkstück) spielfrei aufeinander abwälzen. Wobei die Prüfvorrichtung so aufgebaut ist, dass eine Drehachse fest und eine Drehachse variabel gelagert ist. Die beim Wälzvorgang entstehenden Achsabstandsänderungen werden durch Formfehler am Werkstück erzeugt und sind die Grundlage für die Beurteilung der Messung. Hier die einzelnen Prüfparameter im Detail:
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Zweiflankenwälzabweichung Fi'':
ist die Schwankung des Wälzachs- abstandes a'', das heißt, Fi'' ist die Differenz zwischen dem größten und dem kleinsten Achsabstand a'' bei einer Prüflingsumdrehung (DIN 3960 / 3963). Ursache: Alle Fehler des Zahnrades fließen in das Ergebnis mit ein. |
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Zweiflankenwälzsprung fi'':
ist der größte Unterschied des Wälzachs- abstandes a'', der innnerhalb der Dauer eines Zahneingriffes entsprechenden Drehwinkels auftritt (DIN 3960 / 3963). Ursache: Fehler in bestimmten Zahnsegmenten oder einzelnen Zähnen. |
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Wälzrundlaufabweichung Fr'':
ist der langwellige Anteil der Zweiflanken- Wälzabweichung. Man erhält ihn im Prüfbild der Zweiflanken- Wälzmessung durch Einzeichnen des „ausmittelnden“ Linienzuges, bei dem die kurzwelligen Anteile unterdrückt werden. Die Wälz-Rundlaufabweichung Fr'' ist folglich der Abstand zwischen dem höchsten und tiefsten Punkt des ausmittelnden Linienzuges (DIN 3960 / 3963). Ursache: Außermittigkeit der Verzahnung in der zur Radachse senkrechten Messebene und durch eine Ungleichmäßigkeit der Lückenweite infolge von Teilungsabweichungen |
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Kurzwelliger Anteil fk'':
ergibt sich aus den Unterschieden zwischen den aufgezeichneten Prüfbundlinien des Wälzfehlers Fi'' und dem 'ausmittelnden Linienzug' der Wälzrundlaufabweichung Fr'' Ursache: Einflüsse von Welligkeiten in den Profil- und Flankenlinienabweichungen |
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Prospekt:
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